Husten

Husten – wie Sie Ihn schnell wieder loswerden

Es gibt wohl niemanden der Ihn nicht kennt – Husten! Nervig und auch schmerzhaft sucht er uns regelmäßig heim. Häufig in Verbindung mit einer Erkältung, doch es gibt noch sehr viel mehr Ursachen für Husten, und auch die Hustenarten sind sehr unterschiedlich, denn es gibt nicht „den einen Husten“. Alles Wissenswerte rund um den Husten, und natürlich auch wie Sie ihn wieder loswerden, gibt es hier in diesem Artikel.

Husten was tun
Husten – was kann man dagegen tun?

Husten kennen die meisten von uns als Symptom einer Erkältung die jeden Menschen ein bis dreimal pro Jahr erreicht. Und der Husten der von einer Erkältung kommt beginnt meist mit einem trockenen Husten bis er nach ein paar Tagen zum Husten mit Auswurf. Warum die Hustenart für die Therapie des Hustens wichtig ist erfahren Sie jetzt.

Trockener Husten

Zu Beginn einer Husteninfektion reagieren die Bronchien auf jeden Atemzug mit Hustenreiz, das ist sehr nervig und wird als „unproduktiver Husten“ bezeichnet. Die Viren greifen die Schleimhäute der Bronchien an und sind Entzündet. Der Reizhusten bringt in diesem Anfangsstadium keine Linderung, daher auch der Name „unproduktiver Husten“.

Besonders nachts ist der Reizhusten extrem nervig, nicht nur für den Patienten selbst sondern auch für den Partner der durch den Husten ebenfalls wach gehalten wird. Rund drei Tage hält dieser Reizhusten nach Infektion an. Zur Therapie des Reizhustens können Hustenstiller eingesetzt werden. Diese vermindern die Reizweiterleitung oder wirken auf nach einem anderen Prinzip.

Viele Hustenstiller helfen zwar den Reizhusten zu lindern, haben aber auch Nebenwirkungen wie zum Beispiel starke Müdigkeit. Wir empfehlen Ihnen pflanzliche Hustenstiller einzusetzen, zum Beispiel mit dem Wirkstoff von: Eibischwurzel, Spitzwegerichkraut, Isländisch Moos und einigen anderen.

Husten mit Auswurf – verschleimter Husten

Nach dem unproduktiven folgt der sogenannte „produktive Husten“, es bilden sich große Mengen Schleim in den Bronchien die mit dem Husten ausgeworfen werden, daher auch der Begriff „Auswurf“. Ab jetzt muss auch die Therapie gegen den Husten geändert werden, denn Hustenstiller wären jetzt ineffektiv, jetzt sind schleimlösende Mittel gefragt.

Diese machen den Schleim zum Beispiel dünnflüssiger was das Abhusten erleichtert.

Husten- bzw. Schleimlöser gibt es auch auf pflanzlicher Basis: Anis, Efeublätter, Thymiankraut oder Süßholzwurzel.

Maßnahmen / Therapie bei Husten

Zunächst ist Husten nichts Schlimmes und sollte nach Selbstbehandlung nach einer, spätestens zwei Wochen wieder verschwunden sein. Wichtig ist das Sie während des Hustens ausreichend trinken (Wasser), zwei bis drei Liter pro Tag sollten es sein, so wird der festsitzende Schleim flüssiger und wird schneller abtransportiert.

Sie sollten außerdem auf das Rauchen verzichten, auch auf passives Rauchen. Denn bei Husten Rauchen gefährdet die Bronchialschleimhaut.

Aber auch zu trockene und überhitzte Räume sollten während dem Husten gemieden werden, Lüften Sie regelmäßig und stoßweise. Spaziergänge an der frischen (nicht zu kalten) Luft wirken lindernd.

In der Apotheke bekommen Sie allerlei Mittel die Helfen den Husten in den Griff zu bekommen, wenn Sie sich den Weg sparen möchten dann können Sie natürlich gute Medikamente auch in der Online Apotheke bestellen und bekommen diese bis zur Haustür geliefert – klicken Sie hier um zur Online Apotheke zu gelangen.

Wann sollte man mit Husten zum Arzt?

Wenn sich nach ein bis zwei Wochen keine Besserung des Hustens einstellt bzw. dieser ganz verschwunden ist, dann wird es Zeit einen Arzt aufzusuchen.

Wenn sich während der ersten Zeit der Husten grün oder gelb verfärbt dann sollten Sie ebenfalls zum Hausarzt.

Weitere Ursachen von Husten

Wie Eingangs schon erwähnt ist der Husten den eine Erkältung mitbringt nur eine Ursache. Es gibt sehr viele weitere Ursachen warum ein Patient an Husten leidet, in der folgenden Liste nennen wir einige davon.

Grippe
Die echte Grippe ist ähnlich einer einfachen Erkältung, die Symptome sind allerdings weitaus schwerer. Fieber, Kopfschmerzen, Muskel- und Gelenkschmerzen, Halsschmerzen und Husten treten plötzlich auf.

Bronchitis
Unter Bronchitis versteht man eine Atemwegsentzündung die häufig vom Rauchen kommt. Bronchitis wird meist von einem anstrengenden Husten begleitet.

Lungenentzündung
Auch eine Lungenentzündung kann der Auslöser von Husten sein, weitere Symptome die auf eine Lungenentzündung deuten: Atemnot, Fieber, Schüttelfrost und allgemeines Unwohlsein.

Rippenfellentzündung
Wenn das Lungen- und / oder das Rippenfell entzündet ist dann kommt es ebenfalls zu starkem Husten. Typisch für eine Rippenfellentzündung sind auch einseitige Brustschmerzen.

Allergien
Immer mehr Menschen leiden unter Allergien, zum Beispiel gegen Tierhaare, Schimmelpilze, Hausstaub, Milben uvm. Eine allergische Reaktion kann unter anderem trockener Husten sein.

Asthma
Asthma ist eine weit verbreitete Krankheit bei der es zur Entzündung und Verengung der Atemwege kommt. Asthmatiker haben häufig trockenen Husten.

Lungenembolie
Bei einer Lungenembolie ist ein Blutgefäß in der Lunge durch ein Blutgerinsel verstopft, erstes Anzeichen einer Lungenembolie ist häufig Husten, dieser kann auch nur kurt Auftreten. Die Symptome im weiteren Verlauf sind: Herzrasen, Atemnot, Brustschmerzen, Bewusstlosigkeit.

Chronischer Husten

Chronischer Husten ist zum Glück selten, er wird oft mit dem akuten Husten verwechselt. Ärzte sprechen von chronischem Husten wenn er seit mehr als acht Wochen besteht. Die Ursache für chronischen Husten sind vielfältig, häufige Ursachen sind zum Beispiel:

  • Asthma
  • Chronische Bronchitis
  • Bronchiektasen
  • Tuberkulose
  • Keuchhusten
  • Lungenfibrose
  • Entzündung der Nasennebenhöhlen

Hausmittel bei Husten

Husten Hausmittel
Effektiv: Hausmittel bei Husten

Der normale Husten der mit einer Erkältung kommt verläuft immer gleich, er startet mit trockenem Reizhusten, geht über in produktiven Husten mit Auswurf und endet wieder mit Reizhusten. Damit Sie den Husten und die damit verbundenen Beschwerden schnell wieder loswerden können Sie auch zu Hausmitteln greifen, welche bei Husten besonders wirksam sind das haben wir für Sie herausgefunden.

Malve
Legen Sie abends 4 Teelöffel getrocknete Blüten in 0,5 Liter kaltes Wasser und lassen es über Nacht ziehen. Am nächsten Tag trinken Sie die drei Tassen erwärmt. Malve beruhigt die entzündeten Atemwege.

Thymian, Fenchel, Anissamen
Ein Teemix aus diesen drei Kräutern wirkt krampf- und schleimlösend, das erleichtert Ihnen das abhusten. Mischen Sie je 20 Gramm Fenchel- und Anissamen zusammen mit zehn Gramm Thymiankraut. Für eine Tasse Tee geben Sie 2 Teelöffel dieser Mischung in 220 Gramm kochendes Wasser, lassen Sie den Tee zehn Minuten lang ziehen.  Geben Sie etwas Honig an den Tee und trinken davon täglich drei Tassen.

Quarkwickel
Ein Hausmittel aus Omas –Zeiten. Ein Quarkwickel stillt den Hustenreiz und ist bei verschleimten Bronchien hilfreich. Und so geht’s: Geben Sie normalen Quark in die Mitte eines Leintuchs, schlagen Sie die Enden ein. Den Wickel erwärmen Sie mit einer Wärmflasche. Legen Sie den Quarkwickel auf die Brust und darüber einen dicken Wollschal binden.

Honig
In der Medizin hat Honig eine lange Geschichte. Honig wirkt sehr gut bei Reizhusten, nehmen Sie ab und zu einen Teelöffel puren Honig zu sich und lassen Ihn langsam in den Rachen fließen.

Rettichsaft
Der Rettichsaft wirkt desinfizierend und beruhigend, Sie können Ihn ganz leicht selbst herstellen. Höhlen Sie dazu einen Rettich aus und gießen Honig hinein. Nach drei Stunden lassen Sie den Honig über eine Schüssel vollständig abtropfen. Füllen Sie den Honig in eine Glasflasche und trinken zweimal täglich ein kleines Glas davon.

Huflattich
Viele Menschen schwören auf die Heilkräfte des Huflattichs. Seine Inhaltsstoffe wirken schleimlösend, hustenstillend und entzündungshemmend. Die Zubereitung für Huflattich Tee: 1-2 Teelöffel fein getrocknete und fein geschnittene Blätter in einer Tasse Tee mit heißen Wasser übergießen. Fünf Minuten ziehen lassen und danach abseihen. Trinken Sie mehrere Tassen pro Tag, allerdings nicht länger wie vier Wochen pro Jahr.

Häufig gestellte Fragen rund um den Husten:

Rund um Husten werden immer wieder die gleichen Fragen gestellt, wir möchten Ihnen die häufigsten hier beantworten:

Ab wann ist Husten gefährlich?
Viele nehmen den Husten auf die leichte Schulter, doch kommt Fieber über 38,5 Grad dazu oder verfärbt sich er Auswurf, dann kann es schnell gefährlich werden. Denn dann ist unter Umständen eine Lungenentzündung im Anmarsch. Da jeder schon mehrfach Husten hatte hören Sie auf Ihren Körper, haben Sie gravierende Abweichungen der Symptome als bei den bisherigen Husten dann sehen Sie das als Warnsignal.

Husten bis zum Erbrechen
Bei einem Hustenanfall kann es nicht selten zum Erbrechen kommen. Bei starkem Husten kommen es zu Überreizung und dadurch zum Erbrechen.

Ist Husten ansteckend?
Wenn der Husten durch eine Erkältung oder Grippe hervorgerufen wurde dann ja. Dann bringen Sie ansteckende Bakterien und Viren mit jedem Husten in Ihre Umwelt, denn der Körper versucht die Krankheitserreger abzuhusten.

Wir wünschen Ihnen das Ihr Husten schnell geheilt ist.

 

 

Weitere Krankheiten und Symptome:
Schnupfen