Geheimratsecken – was kann Mann dagegen tun?

In der heutigen Zeit leiden zahlreiche Männer unter Haarproblemen. Haarausfall sowie Geheimratsecken treffen viele Herren in ihrer Eitelkeit und können häufig zu Depressionen führen. Im nachfolgenden Artikel erfahren Betroffene über die Ursachen von Haarproblemen und wie diese sich vorbeugen und behandeln lassen.

Geheimratsecken
Geheimratsecken

Eine Form des Haarausfalls sind Geheimratsecken, von denen Männer bevorzugt betroffen sind. Bei einem Mann treten die Probleme bereits in jungen Jahren auf. In der Regel lassen sich die Beschwerden schon vor dem 30. Geburtstag erkennen. So mancher Mann bemerkt erste Anzeichen bereits ab dem 15. Lebensjahr. Zumeist sind die Haarprobleme Vorboten für Haarausfälle im Alter. Insbesondere für einen jungen Mann mit wenig Selbstbewusstsein sind die Beschwerden ein optischer Makel. Je nach Ausprägungsgrad kann das zu Minderwertigkeitskomplexen oder gar zu Depressionen führen.

Die Ursachen für Geheimratsecken

Das Problem mit dem Haarausfall ist genetisch bedingt. Im Regelfall haben Betroffene einen Vater, der mit ähnlichen Beschwerden zu tun hat. Männer können feststellen, ob sie später unter Haarproblemen leiden, wenn sie die Haare von ihrem Vater oder Großvater betrachten. Allerdings kann Stress ebenso zu Haarausfällen im Stirnbereich führen. Regelmäßiger Stress sorgt zumeist ebenfalls für eine verspannte Muskulatur der Kopfhaut. Dies führt dazu, dass die Haarwurzeln nicht ausreichend mit Blut und Sauerstoff versorgt werden. Der Grund dafür ist, dass sich die Blutgefäße unter der Haut zu stark zusammenpressen. Der typische altersbedingte Haarausfall sowie die Glatzenbildung beginnen ebenso an den Schläfen – die Geheimratsecken.

Haarprobleme vorbeugen und behandeln

Aufgrund der zumeist genetischen Ursache ist es kaum möglich, Haarproblemen vorzubeugen. Allerdings existieren unterschiedliche Ansätze der Alternativmedizin. Dazu zählt eine Ernährungstherapie, schonende Haarpflege sowie Maßnahmen gegen Stress. Präparate gegen Haarprobleme aus Drogerien oder Apotheken bringen lediglich einen gewünschten Erfolg, wenn die Haarprobleme stressbedingt sind.

Sind die Haarprobleme genetisch bedingt, sollten Betroffene bereits zu Beginn des Haarausfalls einen Hautarzt konsultieren. Er verordnet eine optimal angepasste Tinktur. Darüber hinaus erkennt der Dermatologe weitere Ursachen wie Hauterkrankungen oder Störungen des Immunsystems, die ebenfalls für Haarprobleme verantwortlich sein können.

Wer zunächst versuchen möchte, seine Haarprobleme mit Medikamenten oder Hausmitteln zu behandeln, sollte nachfolgende Präparate ausprobieren. Es stehen zahlreiche Arzneimittel zur Verfügung, welche die Haarprobleme stoppen oder verlangsamen. Ein Nachwachsen der Haarpracht ist dabei jedoch nicht zu erwarten. Ebenso sind Medikamente ein Leben lang einzunehmen.

Wer unter stressbedingten Haarausfällen leidet, sollte übermäßigen Stress vermeiden. In dem Fall bringen zusätzliche Pflegeprodukte, welche die Haarwurzeln mit essenziellen Mineralien versorgen, einen gewünschten Erfolg. Mit diesen Präparaten lässt sich vermeiden, dass die Haarpracht dünner wird oder gar ausfällt. Eine gesunde sowie ausgewogene Ernährung kann Haarprobleme aufhalten. Aufgrund dessen sollten Betroffene auf eine fetthaltige sowie säurehaltige Ernährung verzichten.

Neben einer medikamentösen Behandlung können in einigen Fällen verschiedene Cremes und Haarwasser zur Haarneubildung beitragen. Ferner können spezielle Haarbürsten Haarausfälle stoppen oder verlangsamen. Die Bürsten stimulieren die Kopfhaut und regen die Haarbildung an. Bestimmte Formen der Kopfmassage stimulieren die Kopfhaut ebenso und sind äußerst erfolgsversprechend. Allerdings lediglich im Fall von stressbedingten Haarausfällen.

Zahlreiche Betroffene machten bereits positive Erfahrungen mit Rizinusöl. Dies fördert die Durchblutung und sorgt für kräftigere Haarwurzeln. Durchblutungsfördernd sind ebenfalls Aloe-Vera-Extrakte sowie Ingwer-Extrakte. Eine Mischung aus Honig, Zimt und Olivenöl kann ebenfalls die Haarwurzeln stärken. Pflegeprodukte mit den Wirkstoffen Aminosäure, Salicylsäure, Panthenol, Menthol sowie Biotin können ebenso gegen Haarprobleme helfen, die aufgrund von Stress entstehen. Eine weitere Möglichkeit, Haarproblemen entgegenzuwirken, ist eine Haartransplantation. Über die nicht ganz preiswerte Behandlung gibt der Hautarzt zusätzlich Auskünfte. Er erklärt, welche Kosten dabei entstehen und ob der Betroffene überhaupt für eine Haartransplantation geeignet ist.

Glatze Haarausfall
Glatze? Er trägts mit Fassung

Geheimratsecken beseitigen mit einer Haartransplantation

Es stehen drei unterschiedliche Methoden zur Haartransplantation zur Verfügung. Dazu zählt vor allem die Streifen-Methode. Hierbei nehmen die Chirurgen Spenderhaar in einem ellipsenförmigen Streifen aus dem Spenderhaar. Weiterhin gibt es die Einzelentnahme, bei der die Haare einzeln aus dem Spenderbereich entnommen werden. Mit einer speziellen Methode werden Haarwurzelteile aus dem Spenderbereich am Hinterkopf entfernt und umverteilt. Nach etwa sechs Monaten bilden die Haarwurzeln neues sowie festes Haar. Zusätzlich gibt es Nähr- und Regenerationslösungen, welche die Heilung und das Wachstum beschleunigen.

Die Kosten für eine Haartransplantation

Die Kosten einer Haartransplantation fallen äußerst individuell aus. Der Grund dafür ist, dass eine Haarverpflanzung direkt auf den Betroffenen zugeschnitten ist. Aufgrund dessen bestehen die Kosten zur Geheimratsecken-Auffüllung aus der jeweiligen Methode sowie dem Behandlungsaufwand.

Frisuren-Tipps für Männer mit Haarproblemen

Mit einer neuen Frisur lassen sich Haarprobleme ebenfalls erfolgreich kaschieren. Allerdings benötigen die betroffenen Männer für eine Typveränderung ein gewisses Selbstbewusstsein. Die modernen Frisuren, welche die Haarprobleme abdecken sollen, lassen sich zu Hause bequem selbst ausprobieren. Ratsam ist jedoch, sich abschließend von einem Friseur des Vertrauens beraten zu lassen. Die Stylisten sind mit der Problematik von Haarproblemen sowie der Eitelkeit mancher Männer bestens vertraut. Sie geben wertvolle Anregungen, wie Betroffene trotz lichter werdendem Haar gut aussehen können.

Eine äußerst drastische Maßnahme ist, die gesamten Haare abzurasieren und eine Glatze zu tragen. Zahlreiche Prominente wie etwa Bruce Willis oder Christoph Maria Herbst tragen mittlerweile gern eine Glatze. Selbstverständlich eignet sich diese Methode nicht für alle Männer. Jedoch bringt eine gepflegte Glatze vielzählige Vorteile mit sich. Dazu zählt vor allem, dass Medikamente für das Haarwachstum nicht mehr eingenommen werden müssen. Es spart jede Menge Geld, wenn Männer auf die Haarbehandlung sowie Haarpflegeprodukte verzichten. Männer sind im Bad künftig rascher fertig und wirken mit ihrer Glatze auf einige Frauen besonders attraktiv.

Fazit: Wen seine Geheimratsecken stören der kann etwas dagegen unternehmen, einfach und kostengünstiger ist es dagegen sich einfach damit abzufinden, niemand wird jünger.

 

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